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Deutschland steht im Finale

Handball: Europameisterschaft Männer

GDN - Es ist geschafft! Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft in Dänemark das Finale erreicht. Im Halbfinale wurde Kroatien mit 31:28 (17:15) bezwungen. Im Finale wartet Gastgeber Dänemark.
Die deutsche Riege ging mit einem guten Gefühl in die Partie. Zum einem konnte Trainer Alfred Gislason bis auf den erkrankten Tom Kiesler alle Akteure einsetzen, zum anderen hatte die deutsche Mannschaft im Vorfeld der Europameisterschaft Koratien zweimal in Testspielen bezwungen. Der Coach setzte von Beginn an auf Torhüter Andreas Wolff, der erneut zum Spieler des Spiels gewählt wurde. Und das hatte er sich verdient, weil er zahlreiche gute Paraden gezeigt hatte.

Ansonsten ist es schwer, einen Feldspieler besonders hervorzuheben, denn der Sieg gegen Kroatien war ein Teamerfolg. Ein Beweis dafür ist die Verteilung der Tore. Neun Akteure trugen sich in die Torschützliste ein. Erfreulich aus deutscher Sicht: Die Außenangreifer trafen. Lukas Zerbe war sechs und Lukas Mertens vier Mal erfolgreich.
Die Weichen auf Sieg stellte das deutsche Team unmittelbar nach der Pause, als die Gislason-Sieben auf 22:16 davonzog. In der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit taten sich die deutschen Angreifer gegen die 5:1-Deckung der Kroaten schwer und der Vorsprung schrumpfte bis auf drei Tore. In dieser Phase des Spiels waren die Paraden von Andreas Wolff besonders wichtig. Auf ihn war genauso Verlass wie auf die deutsche Abwehr, in der vor allem Johannes Golla, Julian Köster und Justus Fischer Schwerstarbeit leisteten.

Tore für die Deutschland: Lukas Zerbe (6/2), Johannes Golla (4), Juri Knorr (4), Renars Uscins (4), Lukas Mertens (4), Justus Fischer (4), Julian Köster (3), Nils Lichtlein (1/1), Franz Semper (1);
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